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Im Regelfall erfolgt die Erfassung eines Patienten über das Einlesen seiner Versichertenkarte. Nachdem Sie RED mitgeteilt haben, dass eine Versichertenkarte eingelesen werden soll, liest und überprüft RED die Daten von der Karte und öffnet dann ein Wizard-Formular, welches Sie durch die nächsten Schritte führt, denn nach dem Einlesen einer Karte müssen noch einige weitere Daten erfasst werden.

Um eine Versichertenkarte zu erfassen, stecken Sie bei einem Lesegerät die Versichertenkarte in das Lesegerät und wählen den Menüpunkt “Versichertenkarte einlesen” auf der Homepage.


Stationäres Lesegerät


Lesegeräte gehören immer zu einem Arbeitsplatz. Vor dem ersten Einlesen muss daher das Lesegerät dem Arbeitsplatz zugeordnet werden.

Ein stationäres Lesegerät wird in der Regel als Teil der Telematik-Infrastruktur angesprochen. Der Telematik-Konnektor muss im Praxis-Netzwerk verfügbar und am Arbeitsplatz eingerichtet sein.

→ Erlkönig - Arbeitsplatz - Telematik





Mobiles Lesegerät


Ein mobiles Lesegerät wird immer mit einem USB-Kabel am Arbeitsplatz angeschlossen. Es muss vor dem ersten Einlesen am Arbeitsplatz eingerichtet werden.

→ Übersicht zugelassene Kartenleser

→ Erlkönig - Arbeitsplatz - Kartenleser

Weitere Schritte


Die weiteren Schritte im Prozess des Einlesens einer Versichertertenkarte sind

→ Temporärer Kostenträger

→ Episodentyp auswählen

→ Episodentyp Eigener Patient

→ Episodentyp Überweisung

→ Episodentyp Belegärztliche Behandlung

→ Episodentyp Notfall/Vertretung

Einlesen Versichertenkarte


Stecken Sie die Karte in den stationären Kartenleser. Handelt es sich um ein mobiles Kartenlesegerät, schließen Sie das Gerät zunächst mittels dem mitgelieferten USB-Kabel an den Rechner an und entsperren das Gerät durch Eingabe Ihres Passwortes.

Haben Sie noch kein Kartenlesegerät, beachten Sie bitte unsere Übersicht der zugelassenen Kartenleser.


Rufen Sie in RED die Funktion Einlesen Versichertenkarte auf - entweder von einer der Funktionslisten oder durch Suche nach #b karte.

Auswahl Karten


Es öffnet sich der Dialog zum Einlesen der Versichertenkarte. RED wird jetzt alle angeschlossenen BCS-Kartenleser und Telematik-Kartenterminals ansprechen und versuchen, vorhandene Karten zu lesen. Wird mehr als eine Versichertenkarte gefunden, wird Ihnen das Ergebnis in einer Übersicht angezeigt. In diesem Fall müssen Sie auswählen, welche Karte eingelesen werden soll.

BCS Kartenleser


Ist ein BCS-Kartenleser angeschlossen, z.B. ein mobiles Gerät, und wurde von diesem eine Karte gelesen, zeigt RED Ihnen dies in der Übersicht an. Wenn Sie diese Karte einlesen möchten, klicken Sie auf den Patientennamen oder auf den Link Diese eGK einlesen. RED wird dann die Daten der Karte lesen und mit dem nächsten Schritt fortfahren.

Telematik Kartenterminal




Soll eine Versichertenkarte von einem Telematik-Kartenterminal eingelesen werden, muss neben der Versichertenkarte auch angegeben werden, welche SCM-B-Karte (Praxisausweis) verwendet werden soll. Hat RED nur eine SCM-B-Karte gefunden, wird diese automatisch ausgewählt. Gibt es in Ihrer Praxis mehrere SCM-B-Karten, müssen Sie ggf. die gewünschte auswählen.


Haben Sie die einzulesenden Karten ausgewählt, wird abhängig von der gewählten Einstellung für den Online-Abgleich die Prüfung der Versichertendaten durchgeführt. Dieser kann einige Sekunden dauern. Anhängig vom gelesenen Datensatz wird RED weitere Angaben verlangen oder mit der Anlage der Episoden fortfahren.

Ungültige Versichertenkarte


Einige Versichertenkarten dürfen nach den Regeln der KBV nicht zur Abrechnung verwendet werden. In diesen Fällen wird RED eine entsprechende Meldung anzeigen und Sie auf das weitere Vorgehen hinweisen.

Ist die Gültigkeit einer Versichertenkarte zum Zeitpunkt des Einlesens abgelaufen, so darf sie spätestens dann nicht mehr zur Abrechnung verwendet werden, wenn das Ablaufdatum vor dem letzten Quartal liegt. Kann die Patientin oder der Patient keine gültige Karte vorlegen, dann muss eine Erfassung im Ersatzverfahren vorgenommen werden.

KVKs oder Versicherungskarten der so genannten “Generation 0” dürfen nicht mehr verwendet werden. Legt eine Patientin oder ein Patient eine solche Karte vor, muss das Ersatzverfahren angewendet werden.

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